Auf den Spuren Hahnemanns

Homöopathieausstellung in Abenberg zum 250. Geburtstag Samuel Hahnemanns

 

(Abenberg 4.03.2006) Samuel Hahnemann entwickelte im 18. Jahrhundert die Homöopathie. Sein Vorgehen war revolutionär, im Vergleich zu der damaligen Medizin. Im Gegensatz zu Aderlass, Einläufen und giftigen Medikamenten setzte Hahnemann auf eine genaue Beobachtung der Patienten und ein exaktes Studium der Medikamente. „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ (Similia similibus curentur) ist der Leitgedanke der Homöopathie. Mit potenzierten und geringeren Dosen versuchte er schädliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Hahnemann kam viel herum – im Lauf seines Lebens lebte er in 27 Orten, unter anderem in Erlangen. Dort schloss er 24jährig 1779 sein Medizinstudium mit dem Doktortitel ab. Insgesamt war Hahnemann nur ein Semester in Erlangen und sein ganzes Studium dauerte nur sechs Semester. Danach zog er weiter nach Dresden und kam nie wieder nach Franken.

Die Ausstellung vom 4. März bis zum 17. April 2006 zeigt den „unruhigen Geist Hahnemann“, wie er lebte und wo er überall seine Spuren hinterließ. Außerdem sieht man, die „alte Medizin“, wie sich Homöopathie verbreitete und es gibt einen Blick auf Franken – nicht gerade eine Hochburg der Homöopathie. Ausgewählte Beispiele aus Franken führen zu verschiedenen Schauplätzen in Nürnberg und Erlangen.

Die Ausstellung ist auf Burg Abenberg zu sehen. Die Öffnungszeiten sind im März: Donnerstag bis Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr, im April Dienstag bis Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr. Weitere Infos